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Den Hintergrund aus einem Video entfernen

Die Person bleibt, der Raum dahinter wird ersetzt – ohne Greenscreen und ohne dass das Video das Gerät verlässt.

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oder klicken und vom Gerät auswählenUnterstützt: MP4, M4V, MOV

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Beispiel

Beispiel: Vorstellungsvideo für eine Bewerbung, der Raum dahinter unscharf

Für eine Bewerbung wird ein Vorstellungsvideo verlangt. Aufgenommen ist es mit dem Handy, 20 Sekunden in 1920 × 1080 (vorstellung.mp4, 18 MB): eine Person sitzt vor der Kamera, hinter ihr ein Bücherregal und ein Fenster. Einstellung: „Der Raum, unscharf“.

Beispiel: Vorstellungsvideo für eine Bewerbung, der Raum dahinter unscharf — Vorher
Vorher
Beispiel: Vorstellungsvideo für eine Bewerbung, der Raum dahinter unscharf — Nachher
Nachher
  1. Beim ersten Mal wird das Modell (etwa 13 MB) einmal geladen; dann liest es jedes Einzelbild und trennt die Person vom Zimmer.
  2. Mit „Der Raum, unscharf“ bleibt das Zimmer, aber verschwommen: Bei 1080 Pixeln Höhe beträgt die Unschärfe 32 Pixel, 3 % der kürzeren Seite.
  3. Die Person wird Bild für Bild scharf darübergelegt. Heraus kommt eine MP4 in 1920 × 1080 mit dem unveränderten Ton.
  4. Rechnen Sie mit etwa dem Zehnfachen der Cliplänge, auf älteren Rechnern mehr.
Was dahinter kommt Hinter der Person Datei
Der Raum, unscharf das Zimmer, verschwommenvorstellung-hintergrund-unscharf.mp4
Grün, zum späteren Ausstanzen Grün #00B140vorstellung-ohne-hintergrund.mp4
Weiß Weiß #FFFFFFvorstellung-ohne-hintergrund.mp4
Schwarz Schwarz #000000vorstellung-ohne-hintergrund.mp4
Blau Blau #1B3F8Bvorstellung-ohne-hintergrund.mp4

vorstellung-hintergrund-unscharf.mp4: die Person scharf vor dem verschwommenen Zimmer, wie in einer Videokonferenz – Buchtitel und Fensterblick sind kaum noch zu erkennen. Soll ein ganz anderer Hintergrund dahinter, das Video mit „Grün“ erstellen und das Grün im Schnittprogramm ausstanzen.

So funktioniert es

  1. Ein Video mit einer Person hinzufügen. MP4 und MOV werden gelesen (WebM und MKV nicht); der Ton wird unverändert übernommen. Das gilt für AAC-Ton, wie ihn Handys aufnehmen; anderer Ton (PCM in einer Kamera-MOV) entfällt, und das Ergebnis weist darauf hin.
  2. Wählen, was dahinter kommt. Der unscharfe Raum ist der Videokonferenz-Look; Grün nimmt, wer es später im Schnittprogramm ausstanzt.
  3. Auf „Hintergrund entfernen“ klicken. Das Modell (etwa 13 MB) wird beim ersten Mal einmal geladen.
  4. Die MP4 herunterladen. Die Originaldatei bleibt unangetastet.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Greenscreen?
Nein, genau darum geht es. Das Modell sucht in jedem Einzelbild die Person und trennt sie von dem, was tatsächlich dahinter ist – ein normales Zimmer genügt. Ein echter, ausgeleuchteter Greenscreen liefert trotzdem die sauberere Kante, vor allem an den Haaren, weil es dort nichts zu raten gibt.
Warum bekomme ich keinen transparenten Hintergrund?
MP4 kennt keine Transparenz. In der Datei ist kein Platz dafür, also muss die Person auf etwas montiert werden. Wer einen echten Freisteller fürs Schnittprogramm braucht, wählt Grün und stanzt es dort aus – dafür ist dieser Grünton da.
Funktioniert das auch bei Dingen statt Menschen?
Kaum. Hier läuft das Porträt-Modell, das auf Menschen trainiert ist und bei einem Produkt, einem Haustier oder einer Pflanze fast nichts zurückgibt. Dafür ein Standbild nehmen und „Hintergrund entfernen“ für Fotos benutzen, das ohne Gesicht ein anderes Modell wählt.
Wie lange dauert es?
Etwa das Zehnfache der Cliplänge: Zwei Sekunden eines kleinen Videos brauchten auf dem Messrechner rund achtzehn Sekunden. Jedes Bild wird dekodiert, vom Modell gelesen und neu kodiert. Vorher auf die gebrauchte Stelle kürzen.
Wie stark wird der Raum verwischt?
Fest um 3 % der kürzeren Bildseite: 32 Pixel bei einem 1080p-Video, 22 Pixel bei 720p. Das reicht in der Regel, damit Buchtitel, Fotos an der Wand oder Post auf dem Tisch nicht mehr lesbar sind, und lässt den Raum als Raum erkennbar. Wer gar nichts vom Zimmer zeigen will, nimmt Weiß, Schwarz oder Blau.
Wird mein Video hochgeladen, und wie groß darf es sein?
Nein. Das Modell wird in den Browser geladen und jedes Bild auf dem eigenen Gerät gelesen. Das wiegt hier schwerer als bei den meisten Werkzeugen: Was durch einen Hintergrundentferner läuft, ist meist das eigene Gesicht in der eigenen Wohnung. Kostenlos geht ein Video pro Durchgang bis 150 MB, 5 Durchgänge am Tag; mit Pro entfallen diese Grenzen.

Für einen bestimmten Zweck

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