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BPM ermitteln

Das Tempo eines Titels, gelesen an den Stellen, an denen es lauter wird.

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Beispiel

Discofox und Langsamer Walzer für die Tanzstunde: BPM und Takte pro Minute

Ein Tanzlehrer prüft zwei selbst erstellte Übungstitel mit klarem Schlag, je 30 Sekunden: einen Discofox mit 124 BPM (Bass auf jedem Schlag) und einen Langsamen Walzer mit 87 BPM (betonte Eins, dann zwei leisere Schläge). Beide laufen mit „Beliebig“ und dann mit dem falschen Tempobereich.

  1. „Beliebig“ sucht zwischen 50 und 210 BPM und gibt das Ergebnis zwischen 70 und 180 an: Beide Titel kommen richtig heraus, mit Sicherheit „hoch“.
  2. Ein unpassender Bereich erzwingt das Halbe oder Doppelte: Mit „Langsam“ liest der Discofox 62,2 BPM, mit „Schnell“ der Walzer 173,9. Die richtige Zahl steht dann unter „ebenso möglich“.
  3. Die Zeile „Takt (4/4)“ zählt vier Schläge, beim Discofox 1,933 s. Für den Walzer im 3/4-Takt selbst rechnen: 3 × 0,690 s = 2,07 s pro Takt.
Titel Erwartetes Tempo Ergebnis Schlag Ebenso möglich
Discofox 124 Beliebig124,1 BPM0,483 s62,1 / 248,3 BPM
Discofox 124 Langsam · 40–100 BPM62,2 BPM, halbes Tempo0,965 s31,1 / 41,5 / 124,4 BPM
Langsamer Walzer 87 Beliebig87,0 BPM0,690 s43,5 / 173,9 BPM
Langsamer Walzer 87 Schnell · 100–220 BPM173,9 BPM, doppeltes Tempo0,345 s87,0 / 347,8 BPM

Tanzlehrer zählen Takte pro Minute: 124,1 ÷ 4 ≈ 31 beim Discofox, 87,0 ÷ 3 = 29 beim Langsamen Walzer. Jedes Ergebnis steht auf der Seite und kommt als Textdatei, etwa discofox-tempo.txt.

So funktioniert es

  1. Titel hinzufügen – MP3, M4A, WAV, FLAC oder ein Video, dessen Ton gelesen wird.
  2. Erwartetes Tempo auf „beliebig“ lassen, außer der Titel ist ungewöhnlich langsam oder schnell.
  3. Ergebnis ablesen: Tempo, Länge eines Schlags und eines Takts, halbes und doppeltes Tempo.
  4. Die Schlaglänge für Delay, Loop oder Videoschnitt übernehmen.

Häufige Fragen

Wie genau ist das?
Bei Musik mit hörbarem Beat meist auf Bruchteile eines Schlags pro Minute. Gemessen wird der ganze Titel, eine Aufnahme mit schwankendem Tempo ergibt also einen Mittelwert.
Warum manchmal das Halbe oder Doppelte?
Weil beides stimmt: 75 und 150 liegen auf denselben Schlägen. Jede Periode wird zusammen mit ihrem Doppelten und Dreifachen bewertet, um die zu wählen, die man mitklopft – die anderen stehen darunter.
Funktioniert das bei Sprache?
Nicht sinnvoll. Es braucht wiederkehrende Einsätze – Schlagzeug, Akkorde, Anschläge. Sprache hat keinen festen Puls.
Wie rechne ich BPM in Takte pro Minute um?
BPM durch die Schläge pro Takt: im 4/4-Takt durch 4 (128 BPM sind 32 Takte pro Minute), im 3/4-Takt eines Walzers durch 3 (87 BPM sind 29). Die angezeigte Taktlänge gilt für 4/4; für 3/4 die Schlaglänge mal 3 nehmen.
Wann wähle ich „Langsam“ oder „Schnell“?
Wenn das Tempo außerhalb von 70 bis 180 BPM liegt, die „Beliebig“ angibt: eine Ballade unter 70 mit „Langsam“ (40–100 BPM), Drum and Bass oder schnellen Techno über 180 mit „Schnell“ (100–220 BPM). Sonst schreibt „Beliebig“ ein sehr schnelles Stück als halbes Tempo, das doppelte steht unter „ebenso möglich“.
Wird meine Musik hochgeladen?
Nein. Sie wird im Browser dekodiert und gemessen.

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